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Was macht eine motivierende Arbeitsumgebung aus? Wie schaffen wir es, mit der digitalen Reizüberflutung umzugehen? Was verschafft unserem Gehirn die notwendigen Pausen? Und wie können wir in einem Arbeitsumfeld, das immer schnelllebiger wird, zur Ruhe finden?

Was führt zu mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz?

 

 

Tipp 1: Gestalten Sie Ihr Büro bewusst

Bevor Sie mit der Gestaltung des Büros beginnen, sollte Ihnen klar sein, was darin gemacht wird und wer sich darin aufhalten wird. Soll der Raum für Kommunikation oder für Konzentration genutzt werden? Soll darin kreativ gearbeitet oder sich entspannt werden?

Kreative und kommunikative Räume vertragen intensivere Farben und Kontraste als Räume, in denen entspannt werden soll. Grün ist ein Farbton, der sich allgemein gut eignet. Er regt die Kreativität an, kann – in sanfter Nuance angewendet – auch entspannend wirken. Grün ist die Farbe der Natur und des Lebens, so verstehen wir, warum wir gerne aus dem Fenster ins Grüne schauen.

Erdige und ruhige Farbtöne eignen sich gut für Räume, die der Entspannung dienen sollen.

Konzentration wird gefördert, wenn der Raum so klar wie möglich bleibt. Damit ein weiß gestrichener Raum nicht zu langweilig und distanziert wirkt, sind zumindest einige Kontraste nötig.

Räumen Sie das Büro regelmäßig auf und vermeiden Sie, dass viele Gegenstände offen herumliegen.

Tipp 2: Sorgen Sie für Privatsphäre am Arbeitsplatz

Damit Sie und Ihre Mitarbeiter bei der Arbeit gut im Fluss bleiben, sollten Sie für so wenig Ablenkung wie möglich sorgen. Privatsphäre ist ein sehr wichtiger Aspekt am Arbeitsplatz. Wer mag es schon, wenn einem andere permanent auf den Bildschirm schauen? Die Folge davon ist, dass man sich ständig beobachtet und kontrolliert fühlt. Das erzeugt eine ungute Atmosphäre und verstärkt den Wunsch nach Selbstbestimmung. Insbesondere in offen gestalteten Arbeitsräumen sollten Strukturen geschaffen werden, die das Arbeiten angenehmer machen.

Achten Sie darauf, dass die Schreibtische so stehen, dass die Person, die dort sitzt, einen stabilen Schutz im Rücken (Wand, Schrank) hat und der Blick in den Raum und zur Tür frei bleibt. Mit dieser sogenannten Power Position fördern Sie konzentriertes und kreatives Arbeiten.

Sollte es nicht umsetzbar sein, die einzelnen Tische in die Power Position zu stellen, dann hilft oft schon ein anderer Winkel oder ein zusätzliches Regal, damit die Atmosphäre positiver und die  Privatsphäre gefühlt besser wird.

Tipp 3: Drehen Sie mal runter

Ein permanenter Geräuschpegel unterbricht den Arbeitsfluss und schwächt die Konzentration. Telefonierende Schreibtischnachbarn, Unterhaltungen von Kollegen, Tonsignale durch eingehende  E-Mails und Textnachrichten – all das lenkt uns zunehmend ab. Doch moderne Technologie ist essentieller Bestandteil unseres Arbeitsalltags, und ohne Kollegen und Mitarbeiter geht es (Gott sei Dank) auch nicht.

Entfernen Sie die Störenfriede dennoch so gut es geht. Schalten Sie Ihr Handy zumindest zeitweise aus und rufen Sie Ihre E-Mails nur zu bestimmten und vorher festgelegten Zeiten ab.

Tipp 4: Aktivieren Sie Ihre Sinne

Sorgen Sie für eine leise, wohltuende Geräuschkulisse. Und lauschen Sie ruhig mal dem Rauschen der Blätter bei geöffnetem Fenster, das entspannt herrlich.

Tauchen Sie Ihre Büroräume in einen angenehmen Duft. Regelmäßig lüften ist Pflicht. Zusätzlich hilft ein sanfter Raumduft aus natürlichen (!) Duftstoffen.

Etwas Leckeres macht uns alle glücklich. Warum sich und den anderen nicht mal ein Eis gönnen?

Natürliche und qualitativ hochwertige Materialien fühlen sich nicht nur gut an, sondern vermitteln auch ein gutes Gefühl.

Lassen Sie Ihren Blick wandern. Zum Beispiel zu einem schönen und beruhigenden Bild an der Wand. Dekorieren Sie zurückhaltend, aber wertig. Farben wie Grün und Blau beruhigen und vermitteln Weite. Und gönnen Sie diese „Augenruhe“ auch Ihren Mitarbeitern.

Tipp 5: Gehen Sie raus in die Natur

Warum nutzen Sie moderne Technologie wie Handy und Laptop nicht einfach mal öfter dafür, Besprechungen nach draußen oder an neutrale Orte zu verlegen?

Weg vom Monitor. Verlassen Sie das Büro so häufig wie möglich. Beim Laufen entstehen nachweislich gute Ideen. Und Ihre Mitarbeiter und Kollegen werden den „Walk and Talk“ sicher sehr schätzen lernen.

Viel Erfolg beim Umsetzen wünscht Ihnen

Annette Höse

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